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Die Dialektische Systemtheorie


Die Menschenrechte und die Systemtheorie sind bereits vielfältig miteinander verknüpft: die MR mit ihren Artikeln können als System beobachtet werden, einzelne Artikel werden als soziale Systeme realisiert und machen die Beoachtung durch die Systemtheorie "unabweisbar".


Verbunden sind die MR und die Systemtheorie auch durch ihren Anspruch auf Allgemeinheit, der sich verstärkt, wenn sie systematisch miteinander verbunden werden. Das ergäbe eine Verbindlichkeit, mit deren Hilfe sogar der "Gestaltungswille" der Politik (auch ihnen gegenüber) besser im Rahmen gehalten werden kann.

Das Element einer Theorie ist der Begriff, der die Unterscheidung von allgemein und einzeln enthält. Dadurch wird er die Einheit seiner Elemente und damit selbst ein System. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Systemtheorie sich zur allgemeinen Theorie der Wissenschaft entwickelt hat. Diese Allgemeinheit wird noch einen Schritt weiter geführt, wenn wir dem System das Chaos gegenüber stellen und die beiden Bestimmungen sich "dialektisch" miteinander vermitteln lassen. Dieser Grad an Allgemeinheit ist dann kaum noch zu überbieten.

System und Chaos ist daher eine Leitunterscheidung der Dialektischen Systemtheorie (DST), die für die höchst mögliche Allgemeinheit und damit Verbindlichkeit sorgt. Diese Verbindlichkeit zeigt sich insbesondere bei den globalen Funktionssystemen.
(Eine Vertiefung des Weges vom Wort zum Begriff ermöglicht das Skript "DST_I.pdf".)