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Die Menschenrechte


Wenn man die MR nach Begründungen und Generationen unterscheidet, dann wird die 4. Generation noch um einiges deutlicher gemacht. Die Systemtheorie hat dabei die Aufgabe, bewährte Unterscheidungen beizusteuern.


Die Systemtheorie unterscheidet Selbst- und Fremdreferenz, entlang dieser Unterscheidung können die Begründungen und die Generationen "aufgetragen" werden. Dadurch zeigt sich eine jeweils unterschiedliche Gewichtung der Anteile, die damit ihre jeweiligen Qualitäten belegen.

Bei den Begründungen kann man sagen, dass Naturrecht und Theologie ihr Gewicht auf die Fremdreferenz legen. Die demokratische Begründung berücksichtigt die (langfristigen) Präferenzen der Menschen, die zu Rechten erklärt wurden. Das bringt die Selbstreferenz der einzelnen "Wähler" ins Spiel. Aber erst die systemtheoretische Begründung setzt primär bei der Selbstreferenz des Menschen an und macht die MR dadurch prinzipiell unabhängig von den gesellschaftlichen Konstellationen!

Die Generationen starteten mit der Selbstreferenz, weil sie den Schutz des Einzelnen (vor dem Staaat) betonten. Mit der 4. Generation kommt jetzt die Selbstreferenz "wieder zurück" und betont nun die Tätigkeit des Einzelnen in den Funktionssystemen. Damit wird der Mensch und die Gesellschaft auf einer neuen Ebene zusammengeführt, weil die Erwerbsarbeit die Mitgestaltung der MR für Alle herstellen kann! Dieses neue Verhältnis von Mensch und Gesellschaft stellt damit ebenfalls eine unverzichtbare neue Qualität der MR dar!