Zur Senkung der Menschenrechtsverletzungen hat die UNO schon vor über 20 Jahren die nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft zur allgemeinen Verpflichtung erklärt. Seit etlichen Jahren wird zur Verstärkung auch die "Große Transformation" empfohlen.
Es sieht aber nicht danach aus, also ob bereits eine große Trendwende eingeleitet ist.

Das liegt nach dem vorliegenden Konzept daran, dass die Diagnosen in vielen Richtungen unzureichend sind, einschließlich der "Kapitalismusdiagnose". Wenn das stimmt, dann ist in nächster Zeit auch keine deutliche Senkung der Verletzung der Menschenrechte (MR) zu erwarten. Das bedeutet dann auch, dass schon Jahrzehnte versäumt wurden, um die richtigen Weichenstellungen rechtzeitig einzuleiten!

Ein Beleg für die unzureichende Diagnose zeigt sich darin, dass in den Beschreibungen der Ursachen wichtige Elemente wie Kostenwahrheit, modellbedingte Arbeitslosigkeit, Nachhaltigkeitsbeihilfe, Funktionssysteme, Einkommensmodell etc. fehlen, bzw. kaum vorkommen. Das ist in Anbetracht der Größe des Problems und der "verrinnenden Zeit" ein mehr als problematischer Zustand, der schnellstens korrigiert werden müsste!