Jede Transformation benötigt Kriterien für ihre Ziele, ein Beispiel dafür ist die "große Transformation" (SDG) der UNO (2015), in der 17 Ziele für die Nachhaltigkeit formuliert werden. Das vorliegende Konzept erweitert diese Kriterien mit dem Präferenzsystem, das aus der Kombination der Menschenrechte mit der Systemtheorie entwickelt werden kann. Daraus können Funktionssysteme mit (menschenrechtlich justierten) Präferenzen abgeleitet werden

Bringt man schrittweise die Präferenzen der (globalen) Funktionssysteme (FS) mit den Menschenrechten (MR) und den SDG in Übereinstimmung, dann ist eine mehrfache Verbesserung der Nachhaltigkeit möglich. Dadurch würden die FS als "globale Player" die Nachhaltigkeit bestmöglich realisieren, erkennbar an der 4. Generation der MR. (Diese Justierung der FS nicht vorzunehmen würde ohnehin dem Art. 30 widersprechen, wonach staatliche Einrichtungen den MR nicht zuwiderlaufen dürfen!)

Daraus leitet sich ab, dass die FS die MR realisieren können und so bereits den Anfang eines allgemeinen Präferenzsystems darstellen. Letzteres kann noch weitere passende Präferenzen in sich aufnehmen und damit ein "nachhaltiges Metasystem" für Transformationen bereitstellen. Das Präferenzsystem stellt als höchste Abstraktionsstufe auch das allgemeine Referenzsystem für Interventionen dar.