Eine gesellschaftliche Transformation muss mit endlichen Ressourcen zurecht kommen, daher ist auch eine Strategie für die Umsetzung ratsam. Die Ökonomie legt nahe, mit gegebenen Mitteln die meisten Ziele, bzw. bei gegebenem Ziel die geringste Menge an Mitteln einzusetzen. Die Nachhaltigkeit als Einheit (der sozialen, ökonomischen und ökologischen Dimensionen) kann eine verbindliche Orientierung vorlegen: zu bevorzugen sind Interventionen, die mit den geringsten Mitteln die bestmögliche Realisierung der Nachhaltigkeit bewirken.

Die Nachhaltigkeit legt aber auch ein Kriterium für die Reihenfolge der Interventionen nahe: die schrittweise Behebung der Menschenrechtsverletzungen, zu denen auch die (ungewollte) Arbeitslosigkeit (AL) zählt. Hier kann die (offiziell inexistente) modellbedingte AL erwähnt werden, weil ihre Kenntnisnahme und ihre verpflichtende Senkung sehr viele positive und unverzichtbare Effekte für die Nachhaltigkeit zur Folge hätte!

Beispiel für positive Folgeeffekte: die modellbedingte AL ist ohnehin verpflichtend zu reduzieren, sie würde in diesem Zuge auch das aktuelle Einkommensmodell sichtbar machen, das als ODER-Modell der Grund für die modellbedingte AL (und für viele weitere Probleme) ist. Das kann den Weg zu einem nachhaltigen Einkommensmodell und zu einem nachhaltigen Arbeitsmarkt ebnen.